DSGVO: Was es jetzt zu beachten gilt (Teil 1)

Sicherheit & Privatsphäre, Tipps & Tricks , Vernetztes Leben

Die Datenschutz Grundverordnung (kurz DSGVO) der EU ist zurzeit in aller Munde und in allen Medien. Auf praktisch keiner Website kann man der am 25. Mai final in Kraft tretenden Richtlinie entkommen, Facebook- und Twitter-Feeds sind voll von Werbungen und Artikeln zum Thema. Dabei ist die Umsetzung für normale Internetnutzer ja kein großes Thema, es liegt an den Unternehmen, die Daten besser zu schützen. Das ist begrüssenswert, birgt aber einige Gefahren, auf die wir hier eingehen wollen.

Neue Geschäftsbedingungen
In den letzten Wochen kamen und kommen immer mehr E-Mails von Anbietern, die ihre Geschäftsbedingungen an die Richtlinien der DSGVO anpassen mussten. Hier ist es dann notwendig, die neuen Bedingungen zu akzeptieren. Und je nachdem, wie viele Social Media Tools oder Programme und Webseiten, die persönliche Daten verarbeiten, man so nutzt, kann das zu einer Menge E-Mails und Geschäftsbedingungen führen. Und da taucht schon das erste Problem auf: Wer hat schon die Zeit, all diese Geschäftsbedingungen zu lesen? Wir alle wissen, dass man gern weiterklickt, um endlich fertigzuwerden und das zu machen, was man eigentlich tun wollte.

Wer ein bisschen „Spaß“ mit der DSGVO haben will, sollte mal folgenden Test machen: Klicken Sie sich durch all die neuen Bedingungen eines Anbieters, kopieren Sie den Text in ein Textverarbeitungsprogramm und lassen Sie sich die Anzahl Wörter anzeigen, die Sie NICHT gelesen haben. Dann haben Sie einen ungefähren Überblick darüber, wie viel Text in dieser heißen Phase der Umstellung der Geschäftsbedingungen nicht gelesen wird.

Ein positiver Aspekt: Einfach mal aufräumen!
Bei den ganzen E-Mails und neuen Bedingungen gibt es allerdings auch einen positiven Nebeneffekt: Man bekommt mal wieder einen Überblick über all die Tools, Social Media Kanäle und Web-Applikationen, die man so nutzt. Auf einmal tauchen mehrere, schon lange ungenutzte, Twitter-Namen auf, und: braucht man wirklich mehrere Instagram-Accounts? Sehen Sie die Masse an E-Mails von den Anbietern auch als Chance für einen Frühjahrsputz. Und wenn alle Accounts weiterhin wichtig sind, stellen Sie sich die Frage, ob sie alle noch gut geschützt sind. Schauen Sie sich die Aktivitäten des Accounts an, ändern Sie das Passwort und sichern Sie so all die Konten, die Sie in der Zukunft weiter nutzen wollen.

Im zweiten Teil unseres Artikels gehen wir darauf ein, wie Betrüger sich an die Menge E-Mails ranhängen, warum die Umstellung für Phishing die perfekte Umgebung bietet und darauf, wie Sie Phishing-Mails und andere betrügerische Angriffe erkennen können.

 

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