Leserbrief: Online-Sicherheit trifft auf das wahre Leben

Vernetztes Leben

Die echte Welt und die Digitale kollidieren immer wieder – gerade beim Thema Erziehung. Eine F-Secure Kundin hat uns über unseren Facebook-Kanal eine Nachricht geschickt, die uns sehr rührte:

Meine sieben Jahre alte Tochter verlief sich auf dem Weg von der Schule zum Hort. Als mich der Hort informierte, dass sie nicht kam, rief ich meine Tochter an. Im Gespräch wurde schnell klar, dass sie falsch abgebogen war und sich verlaufen hatte. Auf ihrem Android-Handy hatte ich F-Secure SAFE installiert. So konnte ich ihren Standort über meinen Laptop orten und dem Hort Bescheid sagen. Die Erzieherin meiner Tochter konnte sie dann dort suchen und sie sicher in den Hort begleiten konnte. Ich wollte mich auf diesem Weg bedanken.

Diese Geschichte ist ein gutes Beispiel dafür, wie umfangreich eine Schutzsoftware auf den Smartphones unserer Kinder sein kann. Nicht nur schützt sie vor digitalen Bedrohungen, auch im echten Leben hilft sie, Probleme zu beheben.

Die digitale Welt gab es so nicht, als wir aufgewachsen sind. Die meisten Erwachsenen müssen daher umlernen und sich mit den neuen Gegebenheiten vertraut machen. Gleichzeitig machen die Kinder ihre eigenen Erfahrungen und möchten selbst entscheiden, wie sie das Web und Apps nutzen.

Um diesen Widerspruch in Einklang zu bringen, haben wir bei F-Secure die Familienregeln entwickelt. Diese können Eltern gemeinsam mit den Kindern aufsetzen, um so transparent Grenzen zu erstellen.

Dieser Prozess hilft dabei den Kindern das Web zu erklären, welche Dienste sie nutzen sollten und welche Dienste sie aus welchem Grund nicht verwenden sollen. Zudem ist es so möglich, Parallelen zwischen der Online- und der echten Welt zu ziehen. Zum Beispiel kann man besprechen, was zu tun ist, wenn man verloren geht oder wenn man von Fremden angesprochen wird.

Hier sind ein paar weitere Beispiele, die Eltern mit ihren Kindern besprechen sollten:

  • Welche Bedrohungen gibt es im Web? Wie sollten sie mit diesen umgehen und was können sie tun, um sich zu schützen?
  • Welche Rechten und Pflichte haben sie online?
  • Welche Inhalte sollten die Kinder meiden – und warum?

Eine gute digitale Erziehung dreht sich nicht nur darum, Grenzen aufzuzeigen oder auf YouTube als Babysitter zu verzichten. Eltern müssen sich selbst auch damit beschäftigen, was ihre Kinder möglicherweise online finden.

Wenn Ihre Kinder Facebook, Instagram, SnapChat, WhatsApp oder ähnliche Tools nutzen, sollten Sie diese auch verwenden. Sie müssen kein Experte werden, sollten aber zumindest wissen, wovon Ihre Kinder reden, wie diese Apps funktionieren und warum sie Ihren Kindern so gefallen. Zudem zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie sich für ihr Leben interessieren und wissen, wovon Sie reden.

Dieses Wissen aus erster Hand hilft Ihnen dabei, die Welt Ihrer Kinder besser zu verstehen und klare Grenzen zu ziehen.

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