Familienregeln statt Verbote: Erziehung in der digitalen Welt

Tipps & Tricks , Vernetztes Leben

Schulkinder sitzen nicht mehr vor dem Fernseher und warten auf eine Sendung. Sie holen sich ihre Unterhaltung im Internet. „Die heutigen Kinder sind ‚Digital Natives‘, die Technik in ganz neuen, kreativen Wegen nutzen. Sie haben keine vordefinierte Modelle, wie Geräte verwendet werden“, sagt Timo Salmi, Senior Product Marketing Manager bei F-Secure. „Sie sehen sich Inhalte auf Snapchat, Netflix, YouTube oder einem anderen Dienst an – unabhängig von Zeit und Ort. Sie sind es gewohnt zu klicken, auf etwas zu zeigen oder einfach nach dem Inhalt zu fragen, den sie jetzt sehen wollen.“

Damit ist die Zeit vorbei, in der man einfach kontrollieren konnte, was Kinder online unternehmen – wenn es so etwas je gab. Grund genug für unsere Experten, den Kinderschutz in der neuen Version von F-Secure TOTAL und SAFE komplett zu überarbeiten. Das Ziel war Eltern zu helfen und Kinder beim Kennenlernen der Technik zu unterstützen.

Die Familienregeln erlauben klar definierte Profile statt einheitlicher Verbotsansätze.

Laut den Experten geht es Eltern vor allem um zwei Dinge: Sie wollen ihre Kinder online schützen und zugleich kontrollieren, dass sie nicht zu viel Zeit vor den digitalen Geräten verbringen. „Jede Familie hat normalerweise bestimmte Regeln für die Schlafenszeit, gemeinsames Essen, Händewaschen und andere Aktivitäten“, sagt Timo Salmi. „Diese Regeln sind praktisch und werden immer wieder angepasst. Wie diese Regeln durchgesetzt werden, ist von Familie zu Familie unterschiedlich – einige sind strikter, andere dagegen lassen den Kindern mehr Freiraum.“

Bei digitalen Geräten werden diese Ansätze allerdings oft über Bord geworfen.

„Die meisten Eltern sind nicht mit Smartphones oder Tablets aufgewachsen. Liegen diese Geräte herum, verführen sie zur Nutzung. Diese fehlende Struktur führt dazu, dass Regeln willkürlich oder spontan eingeführt werden, meist wenn etwas stört. Allerdings sind diese Ansätze oft weder systematisch noch konsistent. Und meist wird nicht erklärt, wann die jeweiligen Geräte wie und warum genutzt werden können. Mit den Familienregeln wollen wir das ändern.“

Die neuen Familienregeln

Mit der aktuellen Version von TOTAL geht F-Secure einen neuen Weg: Eltern sollen künftig im digitalen Umfeld ebenso Regeln definieren können, wie sie es im Alltag tun. Dabei sollen Kinder die Grenzen kennen lernen und erfahren, warum etwas gesperrt wurde.

Die Familienregeln können Eltern und Kinder gemeinsam einrichten.

„Eltern sollen die Regeln einfach einrichten können“, so Timo. „Das Ziel der Familienregeln ist, dass Eltern klare Richtlinien festlegen und Kinder verstehen, warum und wo die Grenzen sind.“

Die Familienregeln sind Teil von F-Secure SAFE und TOTAL und geben Eltern innovative neue Werkzeuge für die digitale Erziehung an die Hand. Damit lassen sich Grenzen setzen, Inhalte filtern und die Geräte der Kinder aufspüren. Eltern können ihren Kindern von überall zur Seite stehen, egal ob auf dem PC, dem Tablet oder einem Smartphone.

„Familien können stets in Kontakt bleiben und dabei unabhängig sein. Das ist macht das Web so großartig“, sagt Timo. „Die Familienregeln unterstützen von Anfang an diese Offenheit“.

Indem die Regeln gemeinsam entwickelt werden, lernen Kinder mit diesen Freiheiten umzugehen. Sie können mit den Eltern Regeln besprechen und Vertrauen aufbauen.

Die Nutzungszeiten lassen sich genau festlegen – inklusive einer Bettzeit vor Schultagen.

„Kinder finden immer einen Weg, um zu enge Beschränkungen zu umgehen. Die Lösung für Eltern und Kinder ist, zusammenzuarbeiten und gemeinsam Regeln zu definieren. So ist das Kind aktiv an der Entscheidung mitbeteiligt und erfährt das Warum. Dieser Prozess kann mit den Kindern mitwachsen und verantwortungsvolles Verhalten belohnen.“

Die Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen der alten Form der Kindererziehung und den neuen Familienregeln:

Alter Kinderschutz Neue Familienregeln
Eltern entscheiden für das Kind Kinder können aktiv mitgestalten
Blinde Beschränkung von Inhalten Klare, verhandelbare Grenzen
Ein Ansatz muss alles abdecken Regeln und Profile basierend auf dem Alter des Kindes
Feste Zeitbeschränkung Flexible Limitierung, inklusive einer Bettzeit
Eltern müssen auf den PC des Kindes zugreifen können,
um Einstellungen zu ändern
Komfortable Konfiguration über eine Web-Oberfläche
Jedes Gerät muss individuell verwaltet werden Einmal erstellte Profile lassen sich verschiedenen Geräten zuweisen.

Eltern, die auf F-Secure SAFE und TOTAL setzen, schützen ihr Kind und dessen Privatsphäre online vor Gefahren. Gleichzeitig helfen sie ihren Kindern, die notwendigen Fähigkeiten zu erlernen, um selbst mündige Nutzer des Webs zu werden.

Dieses Bewusstsein ist unersetzlich und hilft Kindern nicht nur aktuell, sondern auf ihrem kompletten Lebensweg.

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