Öffentliche WLANs: Ohne VPN sind Daten in Gefahr

Vernetztes Leben

Öffentliche WLANs sind einfach praktisch, gerade für Reisende. Kein Wunder, dass Verantwortliche auf der ganzen Welt immer mehr öffentliche Räume mit einem kostenlosen WiFi ausstatten.  Bayern etwa will bis 2020 ein Netzwerk aus mehr als 20 000 Hotspots aufbauen, die kostenlos genutzt werden können. Mit dem Aufweichen der sogenannte Störerhaftung für WLAN-Betreiber wird es zudem leichter, die eigene Internetverbindung mit Fremden zu teilen. Der  Gesetzgeber wünscht sich, dass die Betreiber nicht mehr für Urheberrechtsverstöße der Nutzer haften sollen. Insgesamt also gute Zeiten für alle, die auf der Suche nach kostenlosen WLANs sind.

Wird also alles super? Nicht ganz. Schnelle und flächendeckende WLAN-Verbindungen lockt auch Kriminelle an. Das beginnt dabei, dass Leute alles tun, um schnell ins Internet zu kommen – etwa, dem WLAN-Betreiber ihr erstgeborenes Kind zu versprechen.

Diese Daten lassen sich aus öffentlichen WLANs mitschneiden.

Doch dahinter steckt noch mehr: Unverschlüsselte WLANs etwa machen es  einfach, Daten mitzuschneiden und sensible Informationen zu sammeln. Weniger bekannt ist, dass dies auch in verschlüsselten Netzwerken möglich ist – wenn der Angreifer das WPA/WPA2-Passwort kennt. Das populäre Netzwerkanalysetool Wireshark beispielsweise hat genau für diesen Fall eine integrierte Entschlüsselungsfunktion.

Wie einfach man so an sensible Daten kommt, zeigt dieses praktische Beispiel aus einem Londoner Coffeeshop:

Daten effektiv schützen

Grundsätzlich gibt es einige Methoden, mit denen WLAN-Betreiber ihre Nutzer schützen können. Dies setzen allerdings meist Profi-Equipment und das entsprechende Know-How voraus, beides ist nicht immer vorhanden. Sie als Nutzer sollten sich daher selbst um den Schutz ihrer Daten kümmern. Ein guter erster Schritt ist die  Nutzung von SSL-verschlüsselten Verbindungen beim Surfen. Dabei hilft die Erweiterung „Https Everywhere“ der amerikanischen EFF Stiftung, diese erzwingt den Einsatz von Https, wo es angeboten wird.

Einen noch besseren Schutz liefern VPN-Verbindungen. Einfach gesagt: Diese Technik erstellt einen verschlüsselten Tunnel vom Endgerät zum VPN-Server. Daten, die innerhalb dieses Tunnels übertragen werden, können von außen nicht mitgelesen werden, selbst in einem offenen, unverschlüsselten WLAN sind die Daten vor Lauschern sicher. VPNs lassen sich auf allen Geräten betreiben, etwa auch auf Smartphones oder Tablets.

Da der Betreiber des VPNs allerdings die Daten sehen könnte, sollten Sie hier einen Anbieter nehmen, dem Sie zu 100 Prozent vertrauen können. Mit Freedome bietet F-Secure eine eigene Lösung an, wir haben uns komplett dem Schutz unserer Nutzer verschrieben. Mehr Informationen dazu und wie Sie einen zuverlässigen Provider auswählen, finden Sie in unserem Blogeintrag „F-Secure Freedome VPN: 8 Sicherheitsfragen und unsere Antworten“.

Selbstschutz ist notwendig

Die starke Verbreitung öffentlicher WLANs ist eigentlich eine gute Sache, immerhin wird der schnelle Internetzugang so für immer mehr Menschen Realität. Dennoch sollten Sie die Gefahren kennen, wenn Sie sich mit so einem Netzwerk verbinden.

Wer auf öffentliche Netzwerke angewiesen ist, sollte sich von Anfang an um den Selbstschutz kümmern, eine VPN-Lösung wie Freedome gehört für den Reisenden mit Sicherheitsbewußtsein auf alle digitalen Geräte.

Aus unserer Sicht ist F-Secure TOTAL die ideale Lösung. Neben unserem ausgezeichneten Malware-Schutz für drei, fünf oder sieben Geräte ist auch Freedome VPN für die gleiche Anzahl von Geräten mit im Paket enthalten. So sind PC, Notebook, Tablet oder Smartphone gegen jede Arte von digitalen Attacken geschützt.

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