Muttertagstipps für die Eltern von Digital Natives

Vernetztes Leben

Muttertag steht vor der Tür, dieses Jahr fällt er auf den 14. Mai. Der Feiertag ist eine Erinnerung daran, allen Müttern für ihren Einsatz zu danken. Für die heutigen Mütter „digitaler Natives“ – also von Kindern, die mit dem Internet aufwachsen – ist es ein guter Zeitpunkt um den Umgang mit digitalen Systemen und die Herausforderung für die Erziehung neu zu beurteilen.

Tatsächlich ist der Umgang mit digitalen Medien heutzutage enorm anspruchsvoll, selbst für Mütter die bereits ältere Kinder haben. Die technische Entwicklung geht rasend voran, Smartphones und Tablets sind quasi überall. Das Internet of Things oder Apps wie Snapchat und Instagramm kennen Nutzer jeder Altersstufe. Fast täglich erscheinen neuen Dienste und Dinge, die um die Aufmerksamkeit der Kinder buhlen.

Ein Beispiel: Als unsere Generation aufwuchs, lernten wir, dass wir nicht mit Fremden reden sollen. Heutzutage ist dieser Tipp hinfällig, sobald ein Kind ein digitales Gerät in den Händen hat, kann es sich mit Millionen Fremden austauschen. Jederzeit, an jedem Ort auf der Welt. Deswegen ist es so wichtig, dass Kinder von Anfang an wissen, wie sie sich im digitalen Umfeld verhalten sollen.

Acht Tipps zur digitalen Erziehung

  1. Legen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam tägliche Grenzen am Bildschirm fest – und halten Sie sich auch daran.
  2. Erklären Sie Ihrem Kind, wie es das Internet und Applikationen nutzen kann. Definieren Sie gemeinsam, wohin das Kind surfen kann, welche Apps es nutzen darf und welche Spiele erlaubt sind.
  3. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass es niemals private Informationen – etwa seinen Namen, die Adresse, Telefonnummer oder sogar die E-Mail-Adresse – öffentlich ins Web stellen soll. Das gilt selbst für Chats mit anderen Nutzern. Je weniger es von sich preisgibt, desto geringer ist die Angriffsfläche.
  4. Bestehen Sie darauf, dass Ihr Kind Apps nur mit Ihrer Zustimmung kaufen oder installieren darf. Kriminelle nutzen gerne gehackte Apps, um in Systeme einzubrechen.
  5. Prüfen Sie die Altersfreigabe eines Spiels, bevor Sie es ihren Kindern geben.
  6. Auch soziale Netzwerke haben Altersgrenzen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder keine Konten ohne Ihre Zustimmung anlegen. Definieren Sie feste Regeln für die Nutzung sozialer Netzwerke.
  7. Erinnern Sie Ihr Kind daran, dass online die gleichen Regeln gelten wie offline. Mobbing ist tabu.
  8. Seien Sie ein Vorbild, auch im digitalen Umfeld. Wenn Sie ständig am Smartphone oder Tablet surfen, wird sich Ihr Kind daran ein Beispiel nehmen.

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