F-Secure Freedome VPN: 8 Sicherheitsfragen und unsere Antworten

Vernetztes Leben

Die digitale Sicherheit und Privatsphäre jedes Einzelnen ist unter Beschuss. Die Gefahr kommt dabei nicht nur von Hackern, leider weicht auch die Politik immer wieder die Regeln zum Vorteil von Datensammlern auf. Von der Vorratsdatenspeicherung über das BND-Gesetz bis hin zum neuen Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetz (DSAnpUG), die Speicherung von Informationen ist en vouge. Gerade das neue Datenschutzgesetz, im dreimonatigen Hau-Ruck-Verfahren durch den Bundestag gepeitscht, baut den Schutz für persönliche Informationen ab. Die größten Eingriffe wurden zwar verhindert, wie Netzpolitik.org aber schreibt höhlt steter Tropfen den Stein.

Wer sich um seine Privatsphäre sorgt, dem bleibt nur der Griff zu einem vertrauenswürdigen VPN-Dienstleister.  Diese bauen eine gesicherte Verbindung vom PC, Mac oder Notebook auf und schützen die Daten auf dem Weg durchs Internet vor neugierigen Schnüfflern.

Das Problem dabei: Leider gibt es zahlreiche schwarze Schafe, die ihren Kunden zwar Sicherheit und Datenschutz versprechen, sich aber nicht daran halten. Ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte bespricht Sicherheitsexperte Troy Hunt in diesem Blog-Eintrag.

Mit Freedome haben wir bei F-Secure eine eigene VPN-Lösung im Angebot, entsprechend wichtig ist uns das Vertrauen unserer Nutzer. Deswegen haben wir die acht Fragen der amerikanischen EFF an VPN-Anbieter als willkommenen Grund genommen, um mehr Einblick in unseren Dienst zu liefern. Diese Organisation hat sich dem Schutz von Nutzerdaten im digitalen Umfeld verschrieben und ist international anerkannt. Unser Freedome VPN Team hat sich an die Fragen (in kursiv) gesetzt und liefert offene Antworten und transparente Einblicke.

Frage 1: Ist der VPN-Dienst sehr billig oder sogar kostenlos? Gibt es Angebote wie 20 Euro für einen lebenslangen Account? Falls ja, dann gibt es einen Grund dafür: Möglicherweise sammelt das Unternehmen die Browser-Daten und verkauft sie weiter.

Unsere Selbsteinschätzung: Bestanden.

Ein VPN-Dienst kostet Geld, mehr als man denkt. Damit beispielsweise Nutzer keine Geschwindigkeitseinbußen erleben, benötigt man ein globales Server-Netzwerk, das aktiv gepflegt werden muss. Unsere Preise (ab 4,16 Euro/Monat) mögen aggressiv im Marktumfeld sein, dahinter steht aber ein solides Geschäftsmodell, mit dem wir den Dienst sicher finanzieren können.

Frage 2: Wie lange gibt es den Anbieter? Ist er vergleichsweise neu oder schon länger im Geschäft? Vertrauen Sie darauf, dass er einen solchen Dienst zuverlässig betreibt?

Unsere Selbsteinschätzung: Bestanden.

F-Secure beschäftigt sich seit knapp 30 Jahren mit dem Thema digitale Sicherheit. Wir leisten in vielen Bereichen Pionierarbeit, Freedome selbst wird sowohl von Kunden wie auch Experten in unserer Industrie empfohlen.

Frage 3: Speichert der Anbieter den Datenverkehr? Falls ja, welche Informationen fallen an? Kunden sollten hier auf Anbieter setzen, der keine oder möglichst wenige Daten sichert. Ein Pluspunkt ist zudem, wenn  sich der Anbieter aktiv für Privatsphäre und Datenschutz ausspricht.

Unsere Selbsteinschätzung: Bestanden.

Die einfache Antwort: „Wir speichern keinen Datenverkehr“. Unser Geschäftsmodell beruht darauf, unseren Nutzern mehr Privatsphäre zu ermöglichen, nicht weniger. Unsere Datenschutzrichtlinie zeigt genau, welche Informationen wir speichern (der eigentliche Nutzer-Traffic gehört nicht dazu). Als Firma treten wir aktiv und regelmäßig für den Datenschutz von Nutzern ein, etwa indem wir uns im britischen Parlament gegen den weitreichenden Investigatory Powers Act aussprachen.

Frage 4: Nutzt der Anbieter Verschlüsselung für den VPN-Dienst? Idealerweise sollten erprobte und solide Protokolle wie OpenVPN oder IPSec zum Einsatz kommen.

Unsere Selbsteinschätzung: Bestanden.

Auf Android, Mac und Windows verwenden wir OpenVPN, die iOS-App nutzt IPSec.

Frage 5: Wie ist die Verbindung gesichert? Wenn der VPN-Anbieter das gleiche Kennwort für alle Nutzer verwendet, ist die Verschlüsselung nicht ausreichend.

Unsere Selbsteinschätzung: Bestanden.

In Freedome werden die Daten mit einmaligen Session Keys verschlüsselt. Diese werden zu Beginn der Sitzung erstellt und alle 30 bis 60 Minuten erneuert. Es kommt kein einzelnes Kennwort für alle Nutzer zum Einsatz.

Frage 6: Nutzt der Anbieter eine proprietären Client für seinen Dienst? Diese sollten vermeiden werden, stattdessen sind Anbieter mit einem Open-Source-Client vorzuziehen. Es gibt zahlreiche Open-Source-Programme, die mit OpenVPN oder IPSec arbeiten.

Unsere Selbsteinschätzung: Nicht bestanden.

In diesem Punkt stimmen wir nicht mit der EFF überein, allerdings haben wir dafür gute Gründe. Freedome war von Anfang an als VPN-Dienst konzipiert, den jeder nutzen können soll. Er soll Anwender schützen, unabhängig vom technischen Wissen. Der Client bietet zudem Funktionen wie der Schutz gegen Tracking oder bösartige Webseiten, das ist mit Open-Source-Programmen nicht möglich.

Frage 7: Kann der Internetanbieter trotz VPN-Verbindung DNS-Anfragen sehen?

Unsere Selbsteinschätzung: Bestanden (mit einer kleinen Einschränkung).

Dass Internetanbieter trotz VPN-Verbindung DNS-Anfragen sehen können ist ein Problem, mit dem wir uns kurz nach den ersten Meldungen beschäftigt haben. Wir haben die Lücke an sich behoben, dennoch bleibt eine kleine Einschränkung: Wenn die VPN-Verbindung unterbrochen wird (etwa beim Wechsel eines WLANs), gibt es ein kurzes Fenster, in dem DNS-Anfragen möglicherweise zu sehen sind. Wenn Freedome aber in einem stationären WLAN oder über eine mobile Datenfunkverbindung genutzt wird, dringen keine DNS-Anfragen nach draußen.

Frage 8: Unterstützt der Anbieter IPv6? Immer mehr Angebote im Internet steigen von IPv4 auf das neue Protokoll um, wenn dieses in der VPN-Lösung nicht unterstützt wird, kann das Probleme verursachen.

Unsere Selbsteinschätzung: Bestanden.

Seit April 2017 unterstützt Freedome Webseiten, die nur IPv6 verwenden auf allen Plattformen außer iOS. Die Entwicklung auf iOS läuft auch Hochtouren und wird in einem kommenden Update geliefert.

F-Secure Freedome mit aktiviertem Schutz

Alles in Allem bestätigen die Fragen unseren Kurs für F-Secure Freedome. Wir halten unsere Lösung für eine der am einfachsten zu nutzenden, die die Privatsphäre unserer Kunden zu einem fairen Preis effektiv schützt.

Überzeugen Sie sich selbst von der Lösung, F-Secure Freedome VPN können Sie vor dem Kauf fünf Tage lang kostenlos testen.

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