#MWC15PRIV: „Ensuring User-Centred Privacy in a Connected World“ – im Panel mit Mikko Hyppönen

Sicherheit & Privatsphäre

International engagierter Verfechter der digitalen Freiheit: Mikko Hypponen von F-Secure diskutierte über Privatsphäre auf dem Mobile World Congress

Die Sicherheit in der mobilen Welt als eines der größten Probleme, mit dem sich die Branche im vergangenen Jahr auseinandergesetzt hat, war – wie auch ZDnet berichtete – auf dem diesjährigen Mobile World Congress (MWC) ein wichtiges Thema. Im Rahmen des MWC war in diesem Jahr F-Secure hochkarätig vertreten – durch Mikko Hyppönen, Chief Research Officer beim finnischen Sicherheitsspezialisten und seit vielen Jahren bekannt als international engagierter Verfechter der digitalen Freiheit.

Hyppönen nahm teil an der Diskussionsrunde „Ensuring User-Centred Privacy in a Connected World“. Diskutiert wurden dort verschiedene Möglichkeiten, um auch künftig die Privatsphäre zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass diese nicht zu etwas wird, das es nur früher, vor der Ära von Internet und mobiler Kommunikation, einmal gab.

Während Hyppönen grundsätzlich in den heutigen Technologien einen unermesslichen Nutzen für die Menschheit sieht, ist er gleichzeitig ein ausgesprochener Kritiker und zeigt immer wieder auf, was „falsch läuft in der Online-Welt“. Währen der Podiumsdiskussion auf dem MWC sprach er über verschiedene Themen, die die Online-Welt im vergangenen Jahr beschäftigten: neue Malware und Cyber-Bedrohungen, Massenüberwachung und digitale Privatsphäre sowie den potenziellen Missbrauch der neuen Technologien – wie etwa das Internet der Dinge.

Der Inhalt der Veranstaltung, an der fünf weitere Redner teilnahmen, wurde auch auf Twitter unter dem Hashtag  #MWC15PRIV öffentlich diskutiert. Hyppönen äußerte sich unter anderem zu folgenden Themen:

  1. Sicherheit in einer mobilen Welt
    Die Online-Publikation The Intercept berichtete kürzlich, wie die amerikanische und die britische Regierung Gemalto, den größten SIM-Kartenhersteller der Welt, gehackt haben. Dabei gelangten sie an die Verschlüsselungscodes, mit denen Handygespräche auf der ganzen Welt geschützt werden. Dies ist auch Thema eines aktuellen Blogposts im Save & Savvy Blog von F-Secure.
  2. Künftige Online-Sicherheit
    Vor Kurzem kam ans Licht, dass ein Adware-Programm namens „Superfish“ eine Sicherheitslücke enthält und Hacker damit Shopping-, Online-Banking- und andere Websites imitieren können. Diese „Man-in-the-Middle“-Angriffe können gravierend sein und Internetnutzer dazu bringen, persönliche Daten an Kriminelle weiterzugeben. Der Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, dass die Menschen ihren Geräten vertrauen können. Und die Tatsache, dass Superfish vorinstalliert ist auf den Notebooks der weltweit größten PC-Hersteller, macht dieses Thema umso diskussionswürdiger.
  3. Datenschutz und das Internet der Dinge
    Samsung hat vor kurzem Menschen gewarnt, dass Benutzer vorsichtig sein sollen, wenn sie Persönliches vor ihren Smart TVs diskutieren. Details hierzu finden sich in diesem Blogpost. Generell ist die in Smart TVs eingesetzte Sprachsteuerungstechnologie in der Lage, zu erfassen, worüber die Leute vor dem Bildschirm reden und diese Informationen sogar an Dritte weiterzuleiten. Da immer mehr Geräte „smart“, also „intelligent“ werden, stellte Hyppönen die Frage, ob auch die Benutzer im Umgang mit diesen Geräten intelligenter werden und erwägen müssen, was sie vor dem Bildschirm tun und worüber sie reden.

 

Bild: Anna Solana/ZDNet

Diesen Beitrag bewerten

0 Bewertungen

0 Kommentare

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Könnte Ihnen ebenfalls gefallen