Heute ist der Europäische Datenschutztag – warum das für Verbraucher so wichtig ist

Privacy

In einer Zeit, in der Unternehmen mehr über ihre Kunden wissen als jemals zuvor, wissen die Kunden nicht, was mit all ihren Daten eigentlich geschieht. Pünktlich zum Data Privacy Day, dem Tag des Datenschutzes, macht F-Secure auf seine kürzlich aufgestellten Datenschutzrichtlinien aufmerksam. F-Secure zeigt auch, wie Freedome, eine App zur Sicherung der Privatsphäre, die Datensammelwut neugieriger Online-Werbetreibender stoppen kann.

Data Privacy Day

Kunden geben Unternehmen einen beispiellos großzügigen Zugang zu ihren persönlichen Daten und Einkaufsgewohnheiten. Egal ob Internetnutzer ein Online-Formular ausfüllen oder ihre Klicks von Online-Werbern verfolgt werden, stets erhalten Unternehmen einen Einblick in die Interessen und Vorlieben des Verbrauchers. Die Werbeunternehmen erstellen daraus detaillierte, umfangreiche Profile. Hinzu kommen die auf mobilen Geräten installierten Apps, die noch mehr Informationen abgreifen. Eine große Menge von digitalen Daten zu jedem digital aktiven Verbraucher verbreitet sich rasch und es wird immer schwieriger, einen Überblick zu behalten über die Daten, die bereits im Umlauf sind.

Eine Studie von Adroit Digital kam zu dem Ergebnis, dass 58 Prozent der Befragten nicht zufrieden sind mit der Menge an Informationen, die sie abgeben müssen, um spezielle Angebote oder Dienstleistungen von Einzelhändlern zu bekommen. 82 Prozent fühlen sich unwohl angesichts der Menge an Informationen, die Online-Werbetreibende über sie besitzen. Einer Umfrage von SAS zufolge sind mehr als 69 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die jüngsten Ereignisse ihre Bedenken gegenüber der Tatsache, dass sich ihre Daten in den Händen der Unternehmen befinden, erhöht haben. 85 Prozent der Verbraucher gaben in einer Umfrage von F-Secure* an, dass sie nur bei Unternehmen, die sie kennen, online einkaufen.

Diese Umfrageergebnisse sind zweifellos beeinflusst durch häufige Berichte über Datenschutzverletzungen. Sie dokumentieren aber auch eine gewisse Skepsis, was Unternehmen und Organisationen mit den Daten, die man ihnen „anvertraut“  hat, eigentlich anstellen. Letzte Woche zum Beispiel waren die Amerikaner schockiert darüber, zu erfahren, dass die staatliche Gesundheitsvorsorge-Website heimlich persönliche Daten der Verbraucher an Werbe- und Analytikunternehmen weiterreichte.

Private Daten gehören dem Kunden
„Die Menge an persönlichen Daten über jeden Bürger und Verbraucher nimmt exponentiell zu“, erklärte Samu Konttinen, Executive Vice President, Consumer Security bei F-Secure. „Deshalb hat F-Secure eine Liste von Datenschutzgrundsätzen formuliert, damit die Menschen wissen, welchen Grundprinzipien wir bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten und der Inhalte unserer Kunden einhalten. Diese Grundlagen beschreiben genau das, wofür unser Unternehmen seit jeher steht – und jetzt veröffentlichen wir diese in strukturierter Form. Wir wollen die Leute kennen, wenn sie mit F-Secure interagieren, aber wir respektieren die Privatsphäre ihrer Daten und Inhalte, denn es sind ihre – und nicht unsere.“

F-Secures Datenschutzgrundsätze, die Vorgaben wie „Keine Hintertüren“, „Wenn wir die Daten nicht brauchen, werden wir diese nicht verlangen“ und „Wir werden Ihre Daten nicht für heimliche Zwecke nutzen“ enthalten, basieren auf den strengen Datenschutzgesetzen in Finnland, dem Heimatland von F-Secure. Sowohl die Privatsphäre im Allgemeinen als auch die Privatsphäre der Kommunikation sind in der finnischen Verfassung verankert. Die Vertraulichkeit des Datenverkehrs in Finnland ist die Norm.

FREEDOME_descriptionDiese festen Überzeugungen inspirieren F-Secure dazu, Produkte zu entwickeln, in denen die Privatsphäre und die Sicherheit direkt in das Produkt-Design fest verankert sind. Ein perfektes Beispiel dafür ist F-Secure Freedome, eine Datenschutz-App, die Anti-Tracking-Technologie mit Malware-Schutz und VPN-WLAN-Sicherheit zur Verfügung stellt. Der Tracking-Schutz von Freedome ermöglicht es Internetnutzern die Kontrolle zu übernehmen und die Online-Werbetreibenden auf Distanz zu halten. Und ebenso wichtig: Beim Produkt selbst achtet F-Secure darauf, nicht die Privatsphäre des Nutzers zu verletzen. So wird der Browserverlauf des Nutzers nicht gespeichert.

„Jetzt ist es Zeit, sich für einen guten Partner zu entscheiden, denn es geht um Sie“, erläutert Konttinen. „Wie in unseren Prinzipien dargelegt, glauben wir bei F-Secure, dass ein freies und offenes Internet für die Menschheit gut ist – und wir setzen uns für die Privatsphäre und digitale Freiheit ein, weil wir diese auch effektiv schützen können.“

Sechs Tipps für den Schutz persönlicher Daten

  • Erst prüfen, dann zustimmen. Wenn eine Interaktion mit einem Unternehmen bedeutet, dass Sie viele Daten angeben müssen, erst prüfen, ob es Datenschutzrichtlinien oder Prinzipien gibt, die beschreiben, wie die Kundendaten verwendet werden.
  • Privatsphäre wählen. Im Web-Browser lässt sich ein Privat- oder Inkognito-Modus einstellen, damit Websites nicht Cookies verwenden können, um Sie zu identifizieren.
  • Einstellungen überprüfen. Verwenden Sie diese praktische Liste, um Ihre Datenschutzeinstellungen bei den beliebtesten Websites – von E-Commerce bis zu sozialen Medien und mehr – zu überprüfen. Zur Verfügung gestellt von den Leuten, die hinter dem Data Privacy Day
  • Sorglos suchen. Verwenden Sie F-Secure Search, eine kostenlose Suchmaschine, die sicherstellt, dass Ihr Suchprotokoll nirgends gespeichert oder mit Ihnen in Verbindung gebracht werden kann.
  • Sich informieren. Verwenden Sie F-Secure App Permissions, eine kostenlose App, um zu erfahren, welche Informationen Sie an die Anwendungen herausgeben, die Sie auf dem Telefon installiert haben.
  • Halten Sie Werbetreibende auf Distanz. Verwenden Sie F-Secure Freedome, die Datenschutz-App, die Drittanbieter-Werbetreibende davon abhält, Sie im Web zu verfolgen. Freedome ist als kostenlose 14-Tage-Testversion erhältlich.

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