Snowden sagt: „Meidet Dropbox, Facebook und Google“

Sicherheit & Privatsphäre

In einem Video-Interview warnte Whistleblower Edward Snowden die Zuschauer, dass die bekannten großen Internet-Dienste gefährlich sind und gemieden werden sollten. Doch was denken Endverbraucher darüber? Würden wir tatsächlich Snowdens Rat folgen und zu sichereren Diensten wechseln?

Wir haben dazu eine Umfrage durchgeführt, die zeigt, dass tatsächlich viele Menschen bereit sind, genau dies zu tun. Die Umfrage zeigt auch, dass die Mehrheit – aufgrund erhöhter Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre – ihre Internetgewohnheiten in den letzten Monaten geändert hat.

  • 53 Prozent der Befragten gaben an, sie wären bereit, von Services wie Google auf Dienste mit mehr Privatsphäre zu wechseln, um die suchbasierte Erstellung von persönlichen Profilen zu vermeiden.
  • 56 Prozent der Umfrageteilnehmer antworteten, sie wären seit einem Jahr vorsichtiger geworden bei der Nutzung US-amerikanischer Internetdienste.
  • 46 Prozent wären sogar bereit dafür zu zahlen, um sicher zu sein, dass keiner ihrer persönlichen Datentransfers über die USA läuft.
  • 70 Prozent zeigten sich besorgt über das Potenzial der Massenüberwachung durch Geheimdienste in Ländern, durch die ihre Daten fließen.
  • 68 Prozent der Befragten versuchen, ihre Privatsphäre zumindest zeitweise durch die Nutzung des Private-Browsing- oder Inkognito-Modus oder durch Verschlüsselung ihrer Kommunikation zu schützen.
  • 57 Prozent der Befragten finden es nicht in Ordnung, dass Unternehmen im Austausch für einen kostenlosen Dienst ihre Profildaten nutzen.

Deutschland zählt zu den Ländern mit der höchsten Besorgnis bezüglich Datenschutz, wie die Umfrage ergab. Dies wird deutlich bei den Ergebnissen auf die Frage hin, ob die Internetnutzer aufgrund der erhöhten Bedenken über Datenschutz ihre Internetgewohnheiten in den letzten Monaten geändert haben. Im Durchschnitt antworteten 56 Prozent der Befragten mit „ja“: 45 Prozent in Großbritannien, 47 Prozent in den USA, 49 Prozent in Frankreich und sogar 60 Prozent in Deutschland sowie 67 Prozent in Brasilien und auf den Philippinen.

Die Menschen sind besorgt, das wird hier sehr deutlich. Sicherheit ist Vertrauenssache und hier wurde viel aufs Spiel gesetzt.

Samu Konttinen, Executive Vice President, Consumer Security bei F-Secure.

Wer dazu bereit ist, auf sicherere Dienste mit mehr Privatsphäre umzusteigen, findet bei F-Secure einige tolle Möglichkeiten – und es gibt keine Hintertüren zu Organisationen, die persönliche Daten abgreifen.

Eine verschlüsselte Verbindung, egal wo, auch in öffentlichen WLANs, plus Schutz vor Hackern und Internet-Trackern, bietet F-Secure Freedome, eine genial einfache Sicherheits- und Online-Datenschutz-Lösung.
Um herauszufinden, welche mobilen Apps die eigene Privatsphäre bedrohen, steht kostenfrei F-Secure App Permissions zur Verfügung. Damit können sich User anzeigen lassen, welche persönlichen Informationen bei Apps, die auf einem Gerät installiert sind, landen.

*Die F-Secure Consumer Values Study 2014 basierte auf Online-Interviews mit 4.800 Teilnehmern, die unterschiedliches Alter, Geschlecht und Einkommen repräsentativ abbilden. Die Umfrageteilnehmer stammten aus sechs Ländern, 800 Befragten pro Land, aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Brasilien und den Philippinen. Die Studie wurde zusammen mit Informed Intuitions erstellt. Die Daten wurden durch Toluna Analytics im Juli 2014 gesammelt.

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